• So informiere ich mich als Pharmareferent

5 Wege, als Pharmareferent auf dem Laufenden zu bleiben – So informieren sich Pharmareferenten über Neues aus der Branche

Die Medizin entwickelt sich ständig weiter – und so auch die Pharmabranche. Eine der zentralen Aufgaben von Pharmareferenten ist es, Ärzte zu informieren. Pharmareferenten fungieren als Bindeglied zwischen der Industrie und den Medizinern. Dazu müssen sie nicht nur bezüglich der eigenen Präparate stets auf dem Laufenden sein,auch was medizinische Entwicklungen, neue Therapien und Behandlungsmöglichkeiten angeht sowie Veränderungen der Pharma- und Healthcare-Industrie allgemein, müssen Pharmareferenten ständig ganz vorne mitspielen. Denn einerseits müssen Sie Nachfragen kompetent beantworten und andererseits mit Ärzten auf Augenhöhe sprechen können.

Doch wie halten sich Pharmareferenten auf dem Laufenden? Wir stellen fünf Informationsquellen vor.

5 Informationswege für Pharmareferenten

1. Informationsquelle Arzt

Sie haben von einer Studie gehört, diese bereits gelesen oder Berichte darüber studiert? Eine weitere Möglichkeit, sich tiefergehend zu informieren oder Unklarheiten zu beseitigen, ist eine direkte Kontaktaufnahme mit dem durchführenden Arzt oder seinem Team. Scheuen Sie sich nicht, anzurufen oder eine E-Mail zu schreiben – jeder freut sich, wenn andere Interesse an der eigenen Arbeit zeigen.

Abgesehen davon profitieren Sie von einem sich erweiternden persönlichen Netzwerk in der Medizin und erlangen so möglicherweise Zugang zu weiteren spannenden Informationsquellen.

 

2. Informationsangebot des Unternehmens

Pharmaunternehmen ist es mehr als wichtig, dass ihre Mitarbeiter immer über alles Aktuelle Bescheid wissen. Deshalb stellen sie ihren Mitarbeitern Unterlagen zu allen möglichen Themen zur Verfügung. Nutzen Sie dieses Informationsangebot für Ihre Wissensbasis.

Beschäftigen Sie sich darüber hinaus auch mit den Originalpublikationen aus der Wissenschaft. Die sind häufig in Englisch verfasst – eine Herausforderung auch auf fremdsprachigem Gebiet zu punkten. Jeder Arzt wird positiv überrascht sein, wenn er im Gespräch mitbekommt, dass Sie sich auch mit den englischsprachigen Primarquellen beschäftigen.

 

3. Das World Wide Web

Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich zu informieren – von Nachrichten über die Pharmabranche bis hin zu Neuigkeiten aus der Wissenschaft. Wichtig bei der Recherche im Netz ist die Bewertung der Quellen: Es sollte darauf geachtet werden, dass es sich um renommierte Absender handelt wie Fachzeitschriften, anerkannte Wissenschaftler oder bekannte Ärzte bzw. Unternehmen. Falsch informiert sein ist noch viel schlimmer, als gar nicht informiert sein.

Lesen Sie also aktuelle Medienberichte und sehen Sie sich auf bekannten Pharma- oder Mediziner-Plattformen um (wie z. B. pharma-zeitung.de, pharma-fakten.de oder pubmed.de). So können Sie sich bequem über Themen zu Forschung, Therapie-Innovationen, Politik, Gesetze oder Verordnungen auf dem Laufenden halten.

 

4. Weiterbildungen, Konferenzen, Kongresse

Ein Pharmareferent ist niemals „fertig“. Sie können immer dazulernen. Nutzen Sie also die Möglichkeit, sich intern oder extern weiterzubilden. Besuchen Sie Konferenzen, nehmen Sie an Kongressen teil. Welche angeboten werden, erfahren Sie von Ihrem Arbeitgeber oder auch aus Ihrem beruflichen Netzwerk.

Ein Plus: Ihr Arbeitgeber wird es positiv zur Kenntnis nehmen, wenn Sie sich eigeninitiativ fortbilden möchten!

 

5. Teilnahme an Hospitationen

Die Theorie ist eine Sache – einen noch besseren Einblick in die aktuelle Arbeit der Medizin erhalten Sie, wenn Sie live dabei sind. Fragen Sie deshalb bei Ärzten nach, ob Hospitationen möglich sind. Viele Ärzte schätzen es sogar, wenn Pharmareferenten sich für Ihre Arbeit interessieren und gewähren gern Einblicke in ihren Arbeitsalltag. So können Sie zum Beispiel miterleben, wie Gastroskopien, Kniespiegelungen oder andere Untersuchungen und Eingriffe durchgeführt werden, die in Zusammenhang mit den von Ihnen vertriebenen Präparaten stehen.

 

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