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Nachhaltigkeit im Außendienst – ist das möglich?

Das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist aktuell in aller Munde. Aber was bedeutet das für mich und meinen Alltag? Was hat das mit meinem Job zu tun?? Nachhaltigkeit könnte bedeuten, dass ich in meinem täglichen Leben genau überlege, was meine Taten für Auswirkungen haben. Wie kann ich im Alltag gute Handlungsweisen so erhalten wie sie sind beziehungsweise sogar verbessern? Und wie lässt sich dies mit meiner Tätigkeit im Außendienst vereinbaren? Eine Tätigkeit, in der ich auf das Auto angewiesen bin?

Beginnen kann man dies mit einer effizienten Tourenplanung. Ob per app oder vorab geplanter Route am PC – jeder hat da seine Vorlieben. Mit ein paar Tipps lässt sich auch der Kraftstoffverbrauch sicherlich noch ein wenig mehr einsparen:

  • Lassen Sie den Motor regelmäßig warten. 
  • Beim Starten des Motors sollten Sie nachdem er läuft, sofort losfahren. Das Warmlaufen lassen kostet unnötig Sprit und schadet der Umwelt, außerdem wird der Motor unter Last schneller warm. 
  • Kontrollieren Sie den Reifendruck. Der Reifendruck ist beim Spritsparen sehr wichtig und sollte lieber etwas höher sein (ca. 0,1-0,3 Bar schaden nicht), dadurch wird der Rollwiderstand geringer und der Spritverbrauch gesenkt. Der Reifendruck sollte nicht höher sein, als bei voller Beladung empfohlen (siehe Gebrauchsanleitung). 
  • Fahren Sie vorausschauend und gehen frühzeitig vom Gas, wenn Sie von weitem eine rote Ampel sehen. Nutzen Sie die Bremswirkung Ihres Motors und kuppeln Sie nicht aus, moderne PKWs sind mit einer Schubabschaltung ausgestattet diese unterbricht die Treibstoffzufuhr und Sie verbrauchen so tatsächlich 0,0 Liter Sprit. Verzichten Sie beim Losfahren auf einen schnellen Start mit quietschenden Reifen. Der hinterlässt ohnehin keinen Eindruck, kostet aber enorm viel Sprit. 
  • Bereits bei kürzesten Wartezeiten, lohnt es sich außerdem den Motor abzuschalten. Bei modernen Motoren ist man bereits bei Abschaltzeiten unter zehn Sekunden „im grünen Bereich“ und selbst bei älteren Fahrzeugen konnten ab 20 Sekunden Motor-Stopp positive Auswirkungen hinsichtlich Spritverbrauchs und Schadstoffausstoß nachgewiesen werden. 

Und wie halten Sie es mit der Verpflegung im Außendienst?

Wussten Sie, dass allein in Deutschland 320.000 to go-Becher im Müll landen? Und zwar STÜNDLICH! Dies sind rund 2,8 Milliarden pro Jahr, das entspricht ca. 40.000 Tonnen Einwegbechermüll jährlich. Inzwischen gibt es immer mehr Kaffee-Ketten, die sehr gerne auch Ihre mitgebrachten to-go-Kaffeebecher auffüllen- bei vielen spart man sogar noch ein paar Cent ein. 

Auch eine gute Essensplanung oder wie es neudeutsch so schön heißt „meal prep“ spart jede Menge Müll ein. Mit einer gut vorbereiteten Mahlzeit spart man nicht nur unnötigen Abfall, sondern schont letztendlich noch sein Portemonnaie und tut seiner Gesundheit etwas Gutes. Unser Tipp: Einfach schon am Vorabend vorbereiten! Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zum Transport:

  • Die altbekannte Tupperdose aus Kunststoff
  • Edelstahlbox– besonders schick, hygienisch und aromaneutral
  • Brot box– für Sandwiches und Co.
  • Bento Box– mehrstöckig und/oder mit Fächern unterteilt
  • Weck– und Schraubglas– als Alternative zur Box, besonders für Salate geeignet

Last but not least: eine Einkaufstasche oder Klapp Box sollte immer mit an Bord sein – für den spontanen Einkauf zwischendurch oder nach Feierabend.

Dies ist nur eine kleine Auswahl aus den Möglichkeiten, wie ich auch im Außendienst nachhaltig denken und handeln kann! Einfach, oder? 

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